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Projekte 2004/2005



Vorwort

Die Kampagne „Humanitäre Schule“ hat das Ziel, in den Schulen über Menschlichkeit und Humanität zu sprechen, Solidarität zu üben, Hilfen zu geben für Schwächere und sich grundsätzlich mit der Frage auseinanderzusetzen: Wo können wir uns für Menschlichkeit engagieren? Ich habe dafür die Schirmherrschaft gerne übernommen. In einer Zeit, in der oftmals beklagt wird, dass es in unserer Gesellschaft an Mitmenschlichkeit fehle, setzt diese Kampagne ein richtiges und wichtiges und ganz aktuelles Zeichen im Sinne der Grundsätze des Roten Kreuzes. Es gibt weltweit kaum ein schöneres Zeichen für Humanität, Solidarität, Frieden und Völkerverständigung als das rote Kreuz auf weißem Grund. Ich danke allen, die sich an dieser Kampagne beteiligt haben und gratuliere insbesondere den Schulen für die erfolgreiche Durchführung der einzelnen Projekte.

Dr. rer. pol. h.c. Rudolf Seiters
Präsident des Deutschen Roten Kreuzes
Bundesminister a.D.
Bundestagsvizepräsident a.D.


Hindenburgschule Nienburg

Die Kroatien AG

Unsere Kroatien AG feierte im Jahr 2004 ihr 10-jähriges Bestehen, eine ziemlich lange Zeit für eine Arbeitsgemeinschaft. Jeher betreut von Herrn Blask, haben unzählige Schülerinnen und Schüler unserer Schule, auch lange nach ihrem Abitur, die AG unterstützt. Wir sammelten Spenden, veranstalteten Benefizkonzerte und verkauften auf dem Nienburger Adventsbasar am Posthof Glühwein, Waffeln und Selbstgebasteltes für unser Patenheim für behinderte Kinder in Stancic.

Von dem verdienten Geld kauften wir Waschmittel, Kleidung, zwei Pferde für therapeutisches Reiten, Sattel und bei unserem größten Konzert im Autohaus Hellberg schafften wir es, einen behindertengerechten Kleinbus zu finanzieren und diesen anschließend nach Stancic zu überführen. Somit können nun dort auch Spritztouren und wichtige Besuche wie zum Beispiel Arztbesuche, schnell und einfach durchgeführt werden.


Marienbergschule Alfeld

Kooperationsschule für Senioren-Residenz Nordstemmen

Seit etwa zehn Jahren pflegen unsere Schülerinnen und Schüler den Kontakt zu den Bewohnern der Senioren-Residenz Nordstemmen. Sarah: „Einige von uns verteilen regelmäßig zur Adventszeit selbst gebastelte Geschenke. Die weihnachtlich verzierten Teelichter werden im Rahmen unseres Projektunterrichtes und während der Verfügungsstunden am Nachmittag hergestellt.“
Für die Schüler/-innen ist diese Tradition eine wichtige Bestätigung: Häufig haben sie im Laufe ihrer Schulzeit eher wenig Erfolgserlebnisse gehabt. Nun können sie durch ihr handwerkliches Geschick anderen Menschen eine Freude bereiten. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein.
Ende 2004 entstand die Idee, besondere Türschilder anzufertigen. Sie sollten den demenzkranken Bewohnern Orientierung bieten. Stefan: „Eine Tischlerei aus Heyersum spendierte die großen Sperrholzplatten. Wir halfen den Schüler/-innen aus dem 7. Jahrgang des Hauptschulzweiges beim Basteln und Bekleben der Türschilder. Sie entstehen im Projektunterricht unter dem Motto:
„Mit Herz und Hand“.
Norma: „Wir haben Tiermotive ausgewählt. Haustiere erkennen die Demenzkranken gleich. Sie finden durch diese Türschilder in ihre Zimmer zurück. Wenn zum Beispiel jemand die Maus sieht und ihr ‚Fell‘ anfasst, oder das Schaf mit seiner ‚Wolle‘ begreift, ist das eine besondere Orientierungshilfe.“ Anfang Mai wurden die ersten Türschilder angebracht. Am Tag der Offenen Tür Ende Mai 2005, an dem auch der neue Erlebnisgarten für die demenzkranken Bewohner/-innen eingeweiht wurde, wurden die restlichen Türschilder überreicht.
Es wurden auch Beschäftigungsangebote für eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren eingerichtet. Frau Nennstiel von der Sozialen Betreuung: „Einige Schüler/-innen können mit den alten Menschen zum Beispiel Gesellschaftsspiele spielen, Gedächtnistrainingsaufgaben lösen oder basteln. Vielleicht erzählen die Alten dann auch als Zeitzeugen aus ihrem Leben. Der Austausch zwischen Jung und Alt ist uns wichtig.“ Manuel ergänzt: „Das machen wir nachmittags in den Verfügungsstunden.“
Für die kommende Zeit sind weitere Aktivitäten geplant, um die Kooperation zwischen der Marienbergschule Nordstemmen und der Senioren- Residenz Nordstemmen lebendig zu erhalten.


Berufsbildende Schule Rinteln

Tierheim:
In der Zeit vom 8. November bis 20. Dezember 2004 sind wir (Katharina Milost, Vanessa Bredemeier, Melanie Nowak und Sarah Thies) im Tierheim Bückeburg gewesen. Dort sind wir mit den Hunden auf Feld- und Waldwegen spazieren gegangen. Die Leute im Tierheim waren sehr froh, dass wir ihnen etwas Arbeit abgenommen haben und uns hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Wir haben überlegt, ob wir nicht weiterhin die Tiere im Tierheim ausführen wollen.

Kreisalten- und Pflegeheim Krainhagen:
Sophie Trabner: „Meine soziale Einrichtung war ein Altenheim. Dort gehört es zu den Aufgaben, die Leute zu waschen, zu pflegen, sich mit Ihnen zu beschäftigen und Ihnen das Essen anzureichen. Ich war zwei Wochen dort und ich muss sagen, es hat mir so gut gefallen, dass ich mich dort beworben habe. Ich habe jeden Tag von 14-16 Uhr und am Wochendende von 6-11 Uhr gearbeitet.“


Berufsbildende Schule I Northeim

Sozialorientierte Schülerunternehmen

In der BBS I in Northeim betreibt jede Klasse ein reales Schülerunternehmen. Das heißt: Kunden und Lieferanten, Produkte und Dienstleistungen sind echt und natürlich auch das Geld. Durch die Arbeit in „ihrem“ Unternehmen lernen die Schülerinnen und Schüler mit Freude und hoher Motivation unter nahezu realen Bedingungen ökonomische, rechtliche, ökologische und soziale Zusammenhänge des Wirtschaftens kennen.
Neben dem Schulkiosk „Iss Was?!“ (preiswerte Versorgung mit möglichst gesunden Lebensmitteln) oder dem Reisebüro „Reisewind“ (ökologisches Reisen) ist unter den derzeit bestehenden 13 Schülerunternehmen in folgenden Projekten der soziale Aspekt besonders betont:
Die Veranstaltungsagentur „KultiVita“ bietet Kulturveranstaltungen im Raum Northeim, insbesondere für junge Leute. Mit Überschüssen aus gewinnbringenden Events wie Konzerten mit Nachwuchsbands und Filmvorführungen werden Angebote finanziert, die sonst chancenlos blieben: Jugendtheater zu den Themen Gewalt und Sexualität oder Vorträge bekannter Persönlichkeiten über deren soziales Engagement, beispielsweise Rüdiger Nehberg (Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung) oder Dennis Goldberg (Weggefährte Nelson Mandelas).
Produkte aus einer örtlichen Behindertenwerkstätte vermarkten die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Schülerunternehmen „I + II macht EINS“, zumeist auf Verkaufsbasaren zu Weihnachten und Ostern.
„OMBILI“ verkauft Waren aus Namibia (Mobiles, Schmuck etc.). Dabei werden stets auch Informationen über die Buschleute, die die Waren hergestellt haben, angeboten. Zudem bestehen Briefkontakte zu afrikanischen Jugendlichen. Die gesamten Einnahmen aus dem Projekt fließen nach Namibia.
Ebenfalls mit Produkten aus Entwicklungsländern befasst sich das Schülerunternehmen „Fair-Handel“. Es werden fair gehandelte Lebensmittel (Kaffee, Tee, Kakao etc.) vermarktet und Informationen über das Fair-Handels-Konzept verbreitet. In einem neuen Projekt werden Betriebe im Landkreis Northeim gesucht (Discos, Kinos, Bäder etc.), die Vergünstigungen für Inhaber einer Jugendleiterkarte bieten wollen und so ehrenamtliches Engagement würdigen.
Insgesamt versuchen wir als Schule mit alledem den wichtigsten Anspruch unseres Leitbildes „Wir respektieren Menschen anderer Kulturen, gestalten den Lebensraum für alle und schaffen Begegnungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Schule“ umzusetzen.


Personn-Realschule Weende

An der Kampagne „Humanitäre Schule“ nehmen Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs teil. Die Aktionen sind in das Projekt „Verantwortung lernen“ der Abschlussklassen eingebettet. Hierzu gehören:
1. Jugendleiterschulung zum Erwerb d. „Juleica“
2. Sozialpraktikum Von Oktober 2004 bis März 2005 arbeiten einige Schüler/-innen in ihrer Freizeit wöchentlich zwei Stunden in einer sozialen Einrichtung.
3. Sponsorenlauf am Buß- und Bettag
a) 85 Teilnehmer/-innen der Jahrgangsstufe 10 und fünf Schüler/-innen der 9. Klassen haben sich an einem (verregneten) 2-stündigen Sponsorenlauf am Buß- und Bettag 2004 beteiligt. Die erlaufenen Spenden (ca. 800 Euro) gingen an unsere Patenschule in San Juan de la Mancha (Mexico).
b) Der Buß- und Bettag wird seit 8 Jahren als Projekttag mit sozialem/religiösem Schwerpunkt genutzt, an dem sich alle Klassen beteiligen. Schüler/-innen und Lehrer/-innen entscheiden gemeinsam, was sie an diesem Tag unternehmen wollen: Kirchenpädagogische Exkursionen, Besuch von Beratungsstellen, Informationen über Menschenrechtsgruppen usw.
4. Planspiel Am 3. und 4.02.2005 haben nahezu alle Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs an dem Planspiel „Outface“ teilgenommen.
5. Erste Hilfe-Kurse
6. Spendenaktion für Flutopfer Eine 10. Klasse hat zusammen mit ihrer Kunstlehrerin eine Spendenaktion für Schüler/-innen in Sri Lanka durchgeführt. Die Schüler/-innen haben selbst gemalte Bilder und Fotopostkarten am Tag der Offenen Tür unserer Schule verkauft. Der Erlös von 300 Euro wurde an das Boys`Home überwiesen.


Paul-Gerhardt-Schule Dassel

Die Paul-Gerhardt-Schule ist ein Gymnasium mit Internat in der Trägerschaft der ev.-luth. Landeskirche Hannover und fühlt sich verpflichtet, Werteorientierungen und demokratische Partizipation im Schulalltag zu vermitteln. Das Schulprogramm eröffnet hierzu vielfältige Möglichkeiten, von denen einige humanitäre Projekte kurz vorgestellt werden sollen.
Projekt „Aktive Schüler“: Hausaufgabenhilfe, Tischdienst im Speisesaal und Speiseplanberatung, Hilfe für die Hausmeister bei Arbeiten auf dem Schulgelände, Übernahme von sozialdiakonischen Aufgaben in der Kirchengemeinde, Gestaltung des Freizeitangebots im Internat etc. Grundkurs Diakonie (13. Klassen): Entwicklung christlicher Verantwortung und Werteorientierungen, solidarisches Handeln. Ein schulbegleitendes Praktikum (35 Stunden) ermöglicht Erfahrungen in diakonischen Einrichtungen.
Hilfe für die Goibei-High-School, unsere Partnerschule in Kenia (mit Internat): Das Wasserprojekt (Wasseranschluss der Badehäuser und Installation von Duschen, Wasseranschluss der Küchen und des Verwaltungstraktes) wurde finanziell unterstützt. Dafür wurden bei verschiedenen Anlässen (Schulfest, Gottesdienste, Sportveranstaltungen, Sozialer Tag usw.) Geld gesammelt.
ai-Schulgruppe: Diese macht auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam und setzt sich mit Unterschriftenaktionen für unschuldig verfolgte Menschen ein. Neben Spendenaktionen (Kuchenverkauf) finden Informationsveranstaltungen statt. Die letzte Aktion war eine Lesung mit der ehemaligen Kindersoldatin China Keitetsi, an der 140 Schüler/-innen der Kursstufe teilnahmen.
Contra.drugs: Eine Initiative von Schüler/-innen, Lehrer/-innen, Sozialpädagogen und unserer Schulpastorin, die versucht neuere Grundsätze der Suchtprävention an der Schule umzusetzen. In Kooperation mit der Kirchengemeinde Dassel, der Stadtjugendpflege und der Haupt- und Realschule wurde z.B. eine Plakat- und Fotoausstellung durchgeführt.
Umweltbildung: Unsere Schule hat bereits mehrfach die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ erhalten. In der Jahrgangsstufe 9 wird auch die Ausbildung zum Jugendnaturschutzberater angeboten. Dabei werden Naturschutzbiologie, Landnutzung durch den Menschen, Naturschutzund Umweltschutzrecht vermittelt. Die Unterrichtung durch interne und externe Referenten, Exkursionen und praktische Tätigkeiten sind dabei Bestandteile der Ausbildung, die mit einer Abschlussprüfung beendet wird.


Hauptschule Dissen

Die Partnerschule in Amiri, Nigeria

Seit dem Jahre 2000 gibt es an unserer Schule die Schülerfirma „Teamwork“. Sie organisiert Kultur- und Schulveranstaltungen und Caterings.
In 2002 kam „Teamwork“ in Kontakt zur kath. Sekundarschule St. Gregory College in Amiri (Nigeria). Dies lief über Herrn Okorie, der in Amsterdam wohnt und in Nigeria aufgewachsen ist. Einmal im Jahr, meist um die Weihnachtszeit, fährt Herr Okorie in seine Heimat und besucht für uns die Schule. Dann bringt er Videoaufnahmen, Fotos und Briefe an unsere Schule mit und erzählt von seiner Heimat und Kultur.
Wir merkten schnell, dass Schule in Afrika ganz anders ist. Für den Schulbesuch muss Schulgeld bezahlt werden. Das können sich nur die wenigsten leisten. Außerdem tragen die Mädchen und Jungen dort eine Schuluniform. In den Klassenräumen befinden sich nur eine Tafel und ein paar Schulbänke, doch nicht alle finden auf einer Bank Platz, manche müssen auf dem Boden sitzen. Bücher sind kaum vorhanden, der Lehrer trägt vor oder schreibt etwas an die Tafel und die Kinder schreiben es ab. Auch Feldarbeit steht auf dem Stundenplan.
Schnell stand für uns fest: Hier helfen wir. Seitdem spendet „Teamwork“ jedes Jahr 10% des Gewinns für den Aufbau des Colleges in Amiri. Dort wird das Geld dazu benutzt einen Chemieraum zu bauen. Der Bau geht für unsere Verhältnisse nur sehr langsam voran. Wir werden regelmäßig über die Fortschritte informiert.
Durch die Videos haben wir auch gelernt, dass Musik in Nigeria ganz wichtig ist. Auf jedem Video singt der Chor der Schule ein Lied für uns. Zu unserem letzten Schulfest kam Herr Okorie einige Zeit vorher nach Dissen, um mit einer Schülergruppe nigerianische Gesänge und Tänze einzuüben. Diese haben wir dann später vorgeführt. Außerdem brachte er Hüte, Taschen, Flöten und Fächer mit, die auf dem Schulfest verkauft wurden. Der Erlös kommt ebenfalls dem Projekt zu Gute.
Wir Schüler/-innen der Hauptschule Dissen haben begriffen, wie wichtig es ist zu helfen. Wenig kann schon viel bewirken. Wir haben schätzen gelernt, was wir hier eigentlich haben und dass es uns doch eigentlich sehr gut geht. Gerne würden wir auch einmal (zwei Schüler und zwei Lehrer) nach Nigeria fliegen und Amiri einen Besuch abstatten. Dazu fehlt uns leider noch das nötige „Kleingeld“.


Haupt- und Realschule Bovenden

Sponsorenlauf für benachteiligte Kinder in Rumänien

Ein „sponsored run“ – diese Idee entpuppte sich als sehr erfolgreich, Geld für einen guten Zweck zusammen zu bekommen. Ca. 400 Fünft- bis Zehntklässler unserer Schule drehten viele Runden auf dem Bovender Sportplatz. Die beiden besten Schüler liefen dabei über 16 Kilometer. Für jede Runde gab es Geld von Eltern, Großeltern, Freunden und Bekannten.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: 2.135 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Sie wurden für ein Jugendhilfeprojekt in Bukarest/Rumänien verwendet.
Den Kontakt zu diesem Projekt vermittelte uns Andreas Pilot, der ältere Bruder zweier ehemaliger Schüler. Statt Wehrdienst hat er über den christlichen Verein „Eirene“ einen 18-monatigen Friedensdienst in Rumänien absolviert.
Von unserem Spendengeld konnten 25 Kinder, zum größten Teil diskriminierte Roma aus benachteiligten Familien, eine Woche lang zu einer Freizeit ans Meer fahren. Außerdem wurden 500 Euro für die Gestaltung von Betreuungsräumen für die Kinder verwendet.
Wenn möglich, bleibt die Schule über Pilot, der jetzt in Hamburg Sozialpädagogik studiert und seit kurzem mit einer Rumänin verheiratet ist, weiterhin in Kontakt mit dem Projekt.


Realschule Dissen

Mittagsfreizeit

Die Realschule Dissen ist eine offene Ganztagsschule.
Nach der 6. Stunde haben wir Schülerinnen und Schüler eine Pause von 40 Minuten, bis der Förderunterricht oder die AG beginnt. Während dieser Zeit bieten über 60 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen eine Mittagsfreizeit für die Jüngeren an. Das Angebot umfasst verschiedene Ballspiele in der großen Sporthalle, die dreimal in der Woche geöffnet ist und verschiedene Spielmöglichkeiten auf dem Pausenhof. Die Spielgeräte können sich die Schülerinnen und Schüler aus dem Spieleraum ausleihen. Hier gibt es Einräder, Springseile, Jongliermaterial, Brettspiele, Tschouk-Ball und vieles mehr.
Zweimal die Woche öffnen wir das Internet-Café. Dort kann man einfach nur am PC spielen oder Informationen für die Schule heraussuchen. Bei der Hausaufgabenhilfe erklären die älteren Schülerinnen und Schüler den Jüngeren, was sie bei den Hausaufgaben nicht verstanden haben oder sie helfen, wenn sie Probleme in der Schule haben.


Gymnasium Athenaeum Stade

„Schlaflos für Mali – Der Athe-Lernmarathon“

Ziel der „humanitären Aktion“:
Finanzierung eines Schulerweiterungsbaus in Farakala/Mali (7.500 Euro).
Bisher müssen die Schüler/-innen entweder täglich 25 km zu Fuß nach Diaramana laufen, um dort die Abschlussklasse zu besuchen oder die Schüler/-innen suchen sich in Diaramana Gastfamilien, die für den Aufenthalt bezahlt werden müssen.
Dies führt dazu, dass viele Schüler/-innen ihren Abschluss nicht erreichen, weil einfach kein Geld vorhanden ist.
Der Neubau eines Schulgebäudes für die 9. Klasse würde ihnen dies ermöglichen.
Warum Farakala/Mali?
Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt (Rang 172). Etwa Zweidrittel der Bevölkerung hat weniger als 1 Euro pro Tag zur Verfügung. Die ehemalige französische Kolonie ist seit 1992 demokratisch und versucht die dringendsten Probleme im Land zu lösen (Bildung und Hygiene). Mit dieser Aktion soll neben der unmittelbaren Hilfe für die Menschen auch ein Beitrag zur Stabilisierung der Demokratie geleistet werden.
Was beinhaltet „Schlaflos für Mali – Der Athe-Lernmarathon“?
Die Aktion sieht vor, dass die Schüler/-innen von 8.00 bis 8.00, also 24 Stunden, in der Schule sind und sich in vorbereiteten Unterrichtseinheiten mit unterschiedlichsten Themen beschäftigen. Diese können sich auf Afrika beziehen, müssen es aber nicht.
Wer führt die Unterrichtseinheiten durch?
In erster Linie unsere Schüler/-innen, aber auch Eltern und Externe sollen sich beteiligen. Natürlich können auch Kollegen/-innen die Gelegenheit nutzen, Unterrichtseinheiten über Themen anzubieten, die sonst keinen Platz in der Schule haben oder methodisch etwas zu machen, was sonst nicht durchführbar wäre.
In der pädagogischen Literatur wird immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass Schüler/-innen auch von Schüler/-innen unterrichtet werden.
Wie sollen 7.500 Euro zusammenkommen?
Durch Sponsoren. Die Organisationsgruppe wird in einem gesonderten Schreiben Firmen in Stade und im Stader Umland ansprechen und um Mithilfe bitten. Gleichzeitig bietet die Aktion den Firmen die Möglichkeit, sich, ihr Know-how und alles, was diese noch für wichtig erachten, in die Schule einzubringen. Letztlich können sie auch für sich werben.


Kooperative Gesamtschule

Salzhemmendorf/Schule am Kanstein

Aktivitäten zum Projekt Humanitäre Schule:
Öffentlichkeitsarbeit durch die örtliche Presse und durch das Lokalradio „radio aktiv“
Sammlung von Spenden für ein SOS Kinderdorf in Afrika beim Frühlingsfest
Sponsoringlauf in Anbindung an ein Sportfest zur Sammlung von Spenden für das SOS Kinderdorf
Schulsanitätsdienst:
Der Schulsanitätsdienst wirkt bei schulischen Veranstaltungen wie Sportfesten, Frühlingsfest etc. mit. Die Schüler/-innen können den Sanitätsdienst täglich in jeder Pause im Krankenzimmer erreichen. Die Sanitäter/-innen kümmern sich um kranke oder verletzte Schüler/- innen.
Streitschlichterausbildung:
Alle Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen haben die Möglichkeit als Streitschlichter/-in ausgebildet zu werden. In den Pausen haben alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, bei Bedarf ihr Angebot in Anspruch zu nehmen.
„Jugend begegnet Senioren“:
In einer freiwilligen AG besuchen Schüler/- innen ab der 9. Klasse Menschen im Seniorenwohnheim. Sie gehen mit ihnen spazieren, basteln mit ihnen, unterhalten sich oder lesen ihnen vor. Besucht werden sowohl Bewohner/- innen im Senioren- und Pflegeheim als auch Demenzkranke.
Klassenpatenschaften:
Schüler/-innen der 10. und 11. Klassen übernehmen Klassenpatenschaften für „neue“ 5. Klassen. Sie helfen ihnen dabei, das Schulgebäude kennenzulernen, geben Tipps zu den Abläufen im Schulalltag und stehen als Vermittler bei Problemen zur Verfügung. Die Paten besuchen regelmäßig die Klassen und engagieren sich bei Ausflügen, Festen etc.


Gymnasium Lüneburg

Das eine humanitäre Projekt besteht aus der Unterstützung von einem Obdachlosenheim, wo kostenloses Essen ausgegeben wird. Das Essen besteht dort meistens aus Essensspenden, die von der Bevölkerung abgegeben werden. Aber das Obdachlosenheim nimmt auch gerne Geldspenden an, da einige Unterstützungen von der Stadt gestrichen worden sind, wie z.B. ein kostenloser Telefonanschluss.
Da die Spenden von der Bevölkerung nicht gänzlich ausreichen um alle Obdachlosen zu versorgen oder anstehende Rechnungen zu bezahlen, werden wir durch Lebensmittelspenden oder durch kleine Geldspenden versuchen, diesen Mangel auszugleichen.
Die Gelder werden wir höchstwahrscheinlich durch eine oder mehrere Geldsammelaktionen in der Innenstadt zusammenbekommen. Außerdem verkaufen wir jeden Freitag in unserer Schule Waffeln, um die Summe aufzustocken. Das Geld wird entweder direkt gespendet oder wir kaufen davon Lebensmittel und spenden diese. Wir haben noch vor, bei verschiedenen Lebensmittelladenketten anzufragen, ob wir die Waren umsonst (als Spenden) oder zum Einkaufspreis erhalten können. Während den Geldsammelaktionen klären wir die Bevölkerung auf einem Informationsstand über unser Vorhaben auf. An einem festgelegten Tag wird sich unsere Gruppe treffen, um die Lebensmittel vorzubereiten, die am nächsten Tag in das Obdachlosenheim gebracht werden.
Für das zweite Projekt hat es sich die Gruppe zur Aufgabe gemacht, das SOS-Kinderdorf Harksheide finanziell zu unterstützen. Zuerst wollten wir den Kindern durch Sachspenden eine Freude machen, aber hieran herrscht in Harksheide nicht wirklich Mangel. Was fehlt, ist das Nötigste: Das tägliche Essen. Durch finanzielle Spenden kann man das tägliche, geregelte Leben im Dorf sicherstellen.
Wir sammeln Spenden in der Schule und bei lokalen Gewerben und werden dann den Betrag persönlich zum SOS-Kinderdorf bringen, um uns zugleich über die dortigen Verhältnisse zu informieren.
Am Ende des Projektes werden wir im Schulgebäude Stellwände mit Informationen über die SOS-Kinderdörfer aufstellen.


Halepaghenschule Buxtehude

Tsunami-Benefiz-Concert

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, immerhin sind ca. 700 Euro in den Sammelschweinen zugunsten der Flutopfer der Tsunami-Katastrophe gelandet. Die Schülerinnen und Schüler der HPS präsentierten sich von ihrer besten Seite – engagiert, witzig und gleichzeitig mit dem Herzen dabei. Sie brachten am 7.4.2005 ein breites Spektrum musikalischer Darbietungen in einem Benefiz-Konzert in der gut gefüllten HPS-Aula zu Gehör.


Gymnasium Isernhagen

Sri Lanka AG

Seit 1995 engagieren sich an unserer Schule Schülergruppen für unser Sri-Lanka-Projekt. Dazu gehören u.a. Aktionen mit Kuchen-, Brötchen~ und Kaffeeverkauf und die Sponsorensuche.
2005 fördern wir in erster Linie eine Schule im Ort Weliweriya. Mehr als 600 unserer Schüler/-innen haben sich dafür im September 2004 bei einem „RUN FOR HELP“ eingesetzt. Das Schulprojekt wurde auch von der niedersächsischen Bingo- Lotto-Stiftung und der TUI unterstützt. Das Budget beträgt ca. 17 000 EURO.
Angesichts der Flutkatastrophe gibt es seit Ende Dezember ein zusätzliches Projekt. Ziel ist die Einrichtung eines Heimes für ca. 20 Kinder. Mit dem Beschluss des Rates der Gemeinde Isernhagen, uns dabei mit 20 000 EURO zu unterstützen und den bis März 2005 eingegangen Spenden von ca. 35 000 EURO wird dies machbar. In dem Betrag sind auch die Einnahmen aus dem „6. Schulkonzert mit der Capella Corviniensis“ vom 24.2.2005 in Höhe von 1700 EURO enthalten.
Von dem Spendenaufkommen wurden zunächst 8000 EURO Father Eric (Priester und auch gleichzeitig Schulleiter im Ort Weliweriya) zur Verfügung gestellt, der sich zusammen mit ca. 30 Freiwilligen des Ortes um den Wiederaufbau von 2 Häusern in dem Küstenort Maggona und 2 weiteren Häusern im Nachbarort Paiyagala gekümmert hat.
Das erste fertig gestellte Haus ist während des Aufenthaltes unserer 14 Schülerinnen und Schüler im März offiziell übergeben worden. Inzwischen wurden alle 4 Häuser bezogen - jeweils von einer allein erziehenden Mutter mit 3 Kindern.
Für die Nachhaltigkeit des Projektes soll durch Patenschaften gesorgt werden. Hierzu haben sich bereits Projektpaten gemeldet und auch schon Beiträge auf das Konto des Schulvereins überwiesen.
Erfreulich ist, dass die nötige Errichtung des Heimes nach jetzigem Stand der Dinge gesichert sein dürfte, denn inzwischen beteiligen sich auch andere Einrichtungen und Schulen an dem Projekt (nähere Angaben auf unserer Homepage).
Zurzeit läuft das Genehmigungsverfahren für den Bau. Wir werden über den Fortgang der Arbeiten informieren, voraussichtlich wird Ende Juni ein erster Zwischenbericht mit Fotos möglich sein, der dann auf unserer Homepage unter der Rubrik „AGs“ und „Sri Lanka“ veröffentlicht werden soll. Dort finden sich auch nähere Informationen zu unseren zahlreichen Projekten für Einrichtungen in Sri Lanka seit 1995!


Friedrich-List-Schule Hildesheim

Eine Schulklasse engagiert sich für mehr Humanität

Wie können wir uns für mehr Menschlichkeit einsetzen? Mit dieser Frage beschäftigten sich 23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 c der Friedrich-List-Schule vom 25.-27. Jan. 05 in den Räumen des DRK Hildesheim (Brühl).
Auslöser und Ansatzpunkt waren die menschenverachtenden Vorgänge im Gefängnis Abu Ghraib (Irak) des vergangenen Jahres. Dabei wuchs die Erkenntnis, dass demokratische und rechtsstaatliche Strukturen keine Verbreitung finden können, wenn grundlegende Rechte Einzelner oder ganzer Völker missachtet werden. Aus diesem Grund nahm die Lerngruppe dankend das Angebot des Jugendrotkreuzes an, ein dreitägiges Projekt zum Thema Humanitäres Völkerrecht durchzuführen.
Doppelziel der Kampagne ist es, jungen Menschen unabdingbare Minimalstandards menschlichen Verhaltens nahe zu bringen und Solidarität gegenüber Opfern und Schwächeren zu üben. Verlockend an dieser Kampagne war auch die Chance, mit Hilfe des ausgeklügelten und realitätsnahen Planspiels „Outface“ wesentliche humane Grundwerte nicht nur kognitiv zu erlernen, sondern seelisch-mental zu verankern. Das eindeutige und klare Feedback der Teilnehmer/- innen ermutigt zur Fortsetzung und Wiederholung dieses dynamischen Simulations- und Entscheidungsmodells. Wie sonst können auf so aktivierende und herausfordernde, scheinbar spielerische Weise, zentrale Fach- und Methoden-, Individual- und Sozialkompetenzen sowie zukunftsfähige Schlüsselqualifikationen erworben und trainiert werden?


Hauptschule Wathlingen

Baustein zur Gewaltprävention: Sozialkompetenz und Mediation

Seit vier Jahren werden an der Hauptschule Wathlingen Konfliktlotsen ausgebildet, die Streitigkeiten unter Schülerinnen und Schülern selbstständig lösen.
Im Schuljahr 2004/05 wurde das Konzept „Konfliktlotsenmodell“ durch zusätzliches Sozialtraining und das Patenschaftsprinzip in den 5. + 6. Klassen erweitert.
Konfliktlotsenmodell: Schüler schlichten selbstständig Streit
Patenschaftsprinzip: Konfliktlotsen unterstützen die 5./6.Klassen
Sozialtraining: Konfliktlotsen helfen mit
Die Klassenlehrkräfte der 5. und 6. Klassen führen in ihren Klassen in mehreren Schritten ein Sozialtraining durch. Die Pädagogen werden dabei von den ausgebildeten Konfliktlotsen aus den höheren Klassen unterstützt. Jeweils zwei Konfliktlotsen übernehmen Patenschaften für die neuen Klassen.
Ziel ist es, das soziale Klima in den Klassen nachhaltig zu verbessern und jedem einzelnen Schüler „Sozialkompetenz“ zu vermitteln. Durch den engen Kontakt zu den jüngeren Schülern stehen die Konfliktlotsen „hoch im Kurs“. Das wiederum bewirkt, dass das „Streitschlichter- Modell“ deutlich häufiger als früher in Anspruch genommen wird.
Fünf Schulmediatorinnen, Lehrkräfte unserer Schule mit Zusatzqualifikation, steuern das Projekt und geben Hilfestellung.


Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen

Das Barefoot College

Tilonia ist ein Dorf mit rund 2000 Einwohnern, 400 Meilen südwestlich von Neu-Delhi am Rande der Wüste Thar. Im Februar 1971 wurde hier von Roy, Aruna und Vaso, Akademikern aus Neu-Delhi, das „Barfuß-College“ gegründet. Es ist ein Entwicklungs- und Lernzentrum, das auf Fachleute verzichtet. Das Projekt orientiert sich an der Autobiographie Ghandis, in der er sich für eine Welt ohne Gier, mit Mitgefühl, Einfachheit und Entsagung ausspricht. Alle täglichen Abläufe, wie essen oder arbeiten, werden gemeinsam, barfuß und auf dem Boden verrichtet. Das Ziel ist es, zu leben, wie die einfachsten Menschen leben und sich mit ihnen gleichzustellen. Die Naturkräfte werden geschätzt und geachtet. Das College wird nur durch Solarenergie (15 kW/h) ausreichend versorgt. Regenwasser wird gesammelt und durch Zisternen aufbereitet.
Die Verantwortung und Organisation trägt ein Priester, der als Kind kaum schulische Ausbildung genießen konnte. Es werden nur Technologien eingesetzt, die von den Bewohnern selbst gewartet und repariert werden können und den grundlegenden Bedürfnissen dienen. Ziel ist es, den Lebensstandard nachhaltig zu heben.
„Tilonia“ – Entwicklungsstrategie durch Anpassung an:
materielle Grundbedürfnisse:
Beseitigung von Hunger, Armut und Krankheit durch Ernährungsprogramme für mangelernährte Kinder und eine Verbesserung der Wasserversorgung. Ebenso werden WassertechnikerInnen, „barefootdoktoren“ und Hebammen ausgebildet. Gesundheitesprogramme sollen vor allem in Kindergärten und Schulen helfen, Krankheiten vorzubeugen.
immaterielle Bedürfnisse:
Eine soziale Gleichheit wird durch die Förderung und einfache Ausbildung der benachteiligten Minoritäten erreicht. Frauen werden konsequent mit den Männern gleichgesetzt. Das College bildet außerdem zum Wasser- und Solartechniker, zu Elektrikern und Lehrern aus. Demokratie wird durch die „Kreise der Gleichen“ bestärkt, wo vor allem Kinder in Kinderparlamenten sehr viel Macht erhalten. Theater- und Puppenspiel- Gruppen dienen zur Unterhaltung und sollen auch über grundlegende Dinge wie z.B. die Demokratie aufklären.
Seit 2000 besuchen jährlich Schüler/-innen des Otto-Hahn-Gymnasiums Tilonia, um dort zu helfen und das Leben der Bevölkerung vor Ort kennen zu lernen. Als das Indienprojekt von einem schrecklichen Unfall in Tilonia erfuhr, entschloss sich die Schule, das gesammelte Geld des „Sponsored Run“ (Sponsorenlauf) für Tilonia zu spenden. Als Dank für die großzügige Spende von 3.300 Euro wurde die Schule in die „Tilonia-Familie“ aufgenommen. Schon 2001 hatte die Schule ein großes Benefizkonzert für Tilonia ausgerichtet.
Auch in diesem Jahr waren wieder Schüler/-innen in Tilonia und die Schule spendete aus Erlösen des Schulfestes und des „Sponsored Run“ für Tilonia.
Und das Wichtigste ist, dass sich Schülerinnen und Schüler bereit zeigen, ein solches Projekt zu unterstützen und aktiv in unterschiedlichster Weise mithelfen.


Kranich-Gymnasium Salzgitter

Salzgitter-Tafel e.V.

Nach längerem Umschauen haben wir, die 11fl2 des Kranich-Gymnasiums Salzgitter, uns dafür entschieden, bei der Salzgitter-Tafel zu helfen.
Wir fanden es sehr faszinierend, dass 48 freiwillige Helfer Menschen Lebensmittel, für eine sehr geringe Bearbeitungsgebühr, zur Verfügung stellen, damit diese überleben können.
So hat uns dieses Konzept sehr beeindruckt und wir beschlossen diesen hilfsbedürftigen Menschen auch zu helfen. In mehreren Gruppen haben wir den Fahrern geholfen die Lebensmittel von den umliegenden Supermärkten und Bäckereien einzuladen und sie zur Tafel zu bringen, schon schlecht gewordene Lebensmittel auszusortieren und diese zur Müllkippe zubringen, sie zusäubern und anschließend bei der Lebensmittelausgabe angepackt. Diese Tätigkeiten dauerten von 7.30 Uhr bis etwa 15.00 Uhr an.
Am Tag der offenen Tür unserer Schule hat unsere Klasse das Projekt „Humanitäre Schule“ vorgestellt. Dazu gehörten das Planspiel und die Aktivitäten bei der Tafel. Da die Tafel auch auf Spenden angewiesen ist, sammelten wir noch fleißig Geld ein, das ihr zu Gute kommt.
Es war ein angenehmes Gefühl ärmeren Menschen etwas Gutes zu tun, ebenso eine Erfahrung fürs Leben, dass jeder jedem helfen kann, egal wie alt er ist.


Lessingrealschule Wolfenbüttel

Die Lessingrealschule in Wolfenbüttel ist eine der wenigen UNESCO-Projektschulen in Niedersachsen.
Das Wort UNESCO steht für United National Educational Scientific and Cultural Organization. Es ist eine Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Die Unesco hat insgesamt 188 Mitgliedsstaaten. Ihr Sitz ist in Paris.
Der Leitsatz der Unesco lautet: “Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist verankert werden!“
Dieser Satz, entstand im Jahre 1945. In diesem Jahr unterzeichneten 37 Staaten die Verfassung. Aus dem 2. Weltkrieg im Jahre 1946 zog die Unesco eine Lehre: „Ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden. Friede muss – wenn er nicht scheitern soll – in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.“


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